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BAUPHYSIK & WÄRMESCHUTZ

Wärmekapazität eines Bauteils

Berechne die Wärmekapazität (C) eines Bauteils anhand von Dichte, spezifischer Wärmekapazität und Volumen. So siehst du, wie viel Wärme das Bauteil pro Grad Temperaturdifferenz speichern kann.

Stand: 02.11.2026

EINGABEN

kg/m³

Die Rohdichte des Materials in kg pro m³. Beton ca. 2300, Kalksandstein ca. 1800, Ziegel ca. 1600, Holz ca. 500.

J/kg·K

Die Wärmekapazität pro kg Material. Beton und Kalksandstein ca. 1000 J/kg·K, Ziegel ca. 840, Holz ca. 1600, Gips ca. 1050.

m³

Das Gesamtvolumen des Bauteils in Kubikmetern. Für ein flächiges Element Länge × Breite × Dicke berechnen.

ERGEBNIS

Wärmekapazität
– J/K
Gesamte Wärmekapazität C = ρ × c × V des Bauteils in Joule pro Kelvin. Dies ist die Energie, die benötigt wird, um das Bauteil um 1 Grad zu erwärmen.
Wärmekapazität in Wh/K
– Wh/K
Wärmekapazität umgerechnet in Wattstunden pro Kelvin (geteilt durch 3600). Nützlich für Energieberechnungen und Aufheizzeitberechnungen.
Wärmekapazität in MJ/K
– MJ/K
Wärmekapazität umgerechnet in Megajoule pro Kelvin. Nützlich beim Vergleich großer Bauteile.

Alle Angaben ohne Gewähr. Richtwerte ersetzen keine Fachplanung.

So rechnet der Wärmekapazität eines Bauteils

Die Wärmekapazität eines Bauteils bestimmt, wie viel thermische Energie es pro Grad Temperaturanstieg speichern kann. Die Formel lautet C = ρ × c × V, wobei ρ die Dichte (kg/m³), c die spezifische Wärmekapazität (J/kg·K) und V das Volumen (m³) ist. Eine hohe Wärmekapazität – etwa bei Beton, Kalksandstein oder Ziegelmauerwerk – sorgt für thermische Masse: Das Bauteil nimmt tagsüber Wärme auf und gibt sie nachts langsam wieder ab. Dies dämpft Temperaturschwankungen und führt zu einem stabilen Innenraumklima.

Leichte Bauweisen wie Holzrahmenbau haben eine geringe Wärmekapazität und reagieren schnell auf Temperaturänderungen. Das macht sie leicht heizbar, aber auch anfälliger für Überhitzung im Sommer. Bei Energiebedarfsberechnungen spielt die thermische Masse eine Rolle bei der Bestimmung des Kühlrisikos und des Energiebedarfs.

Formeln

  • Wärmekapazität heat_capacity_j_k = round(density_kg_m3 * specific_heat_j_kgk * volume_m3, 0) Gesamte Wärmekapazität C = ρ × c × V des Bauteils in Joule pro Kelvin. Dies ist die Energie, die benötigt wird, um das Bauteil um 1 Grad zu erwärmen.
  • Wärmekapazität in Wh/K heat_capacity_wh_k = round(density_kg_m3 * specific_heat_j_kgk * volume_m3 / 3600, 2) Wärmekapazität umgerechnet in Wattstunden pro Kelvin (geteilt durch 3600). Nützlich für Energieberechnungen und Aufheizzeitberechnungen.
  • Wärmekapazität in MJ/K heat_capacity_mj_k = round(density_kg_m3 * specific_heat_j_kgk * volume_m3 / 1000000, 3) Wärmekapazität umgerechnet in Megajoule pro Kelvin. Nützlich beim Vergleich großer Bauteile.

Häufige Fragen

Was ist die Wärmekapazität eines Bauteils?
Die Wärmekapazität eines Bauteils bestimmt, wie viel thermische Energie es pro Grad Temperaturanstieg speichern kann. Sie gibt an, wie viel Wärme das Bauteil pro Grad Temperaturdifferenz speichern kann.
Wie wird die Wärmekapazität eines Bauteils berechnet?
Die Wärmekapazität (C) wird mit der Formel C = ρ × c × V berechnet. Dabei steht ρ für die Dichte, c für die spezifische Wärmekapazität und V für das Volumen des Bauteils.
Welche Rolle spielt eine hohe Wärmekapazität in einem Gebäude?
Eine hohe Wärmekapazität sorgt für thermische Masse, wodurch ein Bauteil tagsüber Wärme aufnimmt und nachts langsam wieder abgibt. Dies dämpft Temperaturschwankungen und trägt zu einem stabilen Innenraumklima bei.