- Indikation Fundamenttyp
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- Flachgründung möglich bei Ausnutzung bis 100 % und geringer Setzung. Bei Setzung um 50 mm zuerst eine Setzungsberechnung. Bei Ausnutzung über 100 % oder Setzung deutlich über 50 mm: Pfähle oder Bodenverbesserung in Betracht ziehen.
- Technische Erläuterung
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- Nennt das Kriterium, das die Wahl bestimmt: zuerst den Bodendruck (Ausnutzung über 100 % ist nicht ausreichend), dann die Setzung gegenüber etwa 50 mm aus DIN EN 1997-1 Anhang H.
So rechnet der Indikation Fundamenttyp
Mit diesem Tool erhältst du in der frühen Entwurfsphase schnell eine Richtung für die Fundamentwahl: Flachgründung (Streifen- oder Plattenfundament) oder eine Alternative wie Pfähle. Du gibst drei Dinge ein. Die Ausnutzung ist der auftretende Bodendruck geteilt durch den zulässigen Bodendruck, in Prozent; diese ermittelst du mit Kontrolle der mittleren Bodenspannung oder Zulässiger Bodendruck. Die Setzungsklasse schätzt du aus Sondierungen oder Baugrunderkundung: Sandboden ergibt meist eine geringe Setzung, weicher Ton und Torf eine große. Die Breite ist die erforderliche Streifen- oder Fundamentbreite.
Das Tool prüft zwei Dinge: ob der auftretende Bodendruck innerhalb des zulässigen Bodendrucks bleibt (Ausnutzung bis 100 %) und wie sich die erwartete Setzung zu etwa 50 mm verhält. Die Breite steht zur Information in der Indikation. Als Anhaltspunkt für die Setzung gilt DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) Anhang H: für gewöhnliche Gebäude mit Einzelfundamenten ist bis etwa 50 mm Gesamtsetzung oft akzeptabel, und eine relative Drehung bis 1/500. Dies ist keine Fundamentberatung. Wenn du eine Richtung gefunden hast, lass das Fundament von einem geotechnischen Berater und Tragwerksplaner nach DIN 1054 prüfen. Nächster Schritt: prüfe die Setzung mit Setzungsindikation Fundament oder bestimme die Breite mit Erforderliche Fundamentbreite (Streifenfundament).
Formeln
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Klasse (1 = Flachgründung möglich, 2 = Setzung prüfen, 3 = Alternative)
h_klasse = if(utilization > 100 || settlement_class == 3, 3, if(settlement_class == 2, 2, 1)) -
Breite als Text
h_b_txt = concat(format(floor(round(foundation_width * 10, 0) / 10), '0'), ',', format(round(foundation_width * 10, 0) - 10 * floor(round(foundation_width * 10, 0) / 10), '0')) -
Setzung als Text
h_z_txt = if(settlement_class == 1, 'geringe Setzung', if(settlement_class == 2, 'mäßige Setzung', 'große Setzung')) -
Indikation Fundamenttyp
foundation_type_indicator = if(utilization <= 0 || foundation_width <= 0, 'Geben Sie eine Ausnutzung und eine Breite größer als 0 ein.', concat(if(h_klasse == 1, 'Flachgründung (Streifen- oder Plattenfundament) ist möglich', if(h_klasse == 2, 'Achtung: Eine Flachgründung ist möglich, wenn die berechnete Setzung akzeptabel ist', 'Ein alternatives Gründungskonzept (z. B. Pfähle oder Bodenverbesserung) sollte in Betracht gezogen werden')), '(Ausnutzung', format(round(utilization, 0), '0'), ' %, ', h_z_txt, ', Breite', h_b_txt, 'm).'))Flachgründung möglich bei Ausnutzung bis 100 % und geringer Setzung. Bei Setzung um 50 mm zuerst eine Setzungsberechnung. Bei Ausnutzung über 100 % oder Setzung deutlich über 50 mm: Pfähle oder Bodenverbesserung in Betracht ziehen. -
Technische Erläuterung
technical_note = if(utilization > 100, 'Nicht erfüllt: Der auftretende Sohldruck ist größer als der zulässige Sohldruck (Ausnutzung über 100 %).', if(settlement_class == 3, 'Erwartete Setzung deutlich über 50 mm, dem Wert, der nach DIN EN 1997-1 Anhang H bei üblichen Gebäuden häufig als akzeptabel gilt.', if(settlement_class == 2, 'Erwartete Setzung rund 50 mm (DIN EN 1997-1 Anhang H): Lassen Sie eine Setzungsberechnung durchführen.', 'Ausnutzung bis 100 % und erwartete Setzung deutlich unter 50 mm (DIN EN 1997-1 Anhang H).')))Nennt das Kriterium, das die Wahl bestimmt: zuerst den Bodendruck (Ausnutzung über 100 % ist nicht ausreichend), dann die Setzung gegenüber etwa 50 mm aus DIN EN 1997-1 Anhang H.